
GALERIE AM PLATZ
Der Treffpunkt für Kunstinteressierte mitten in Eglisau.
Die Galerie am Platz zeigt aktuelles Kunstschaffen ausserhalb der städtischen Zentren.
Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland und aus der Region Zürich Unterland präsentieren hier ihre Werke. Die Auswahlgruppe der Galerie realisiert sechs Ausstellungen pro Jahr aus verschiedenen Bereichen der Bildenden Kunst.
Galerie am Platz
Obergass 23, 8193 Eglisau
info@galerie-am-platz.ch
Geöffnet täglich von 9 – 21 Uhr
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Vernissage:
Sonntag, 18.10., 11–13 Uhr
Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin:
Samstag, 31.10., 14 Uhr
Finissage:
Samstag, 28. 11., 15–17 Uhr
Sonja Pfäffli
18. Oktober bis 28. November 2026
Die Zürcher Künstlerin Sonja Pfäffli malt mit radikaler Subtilität und feinem Humor. In ihrem facettenreichen Werk setzt sie sich mit Wandel, Widerstand und Vergänglichkeit auseinander.
«Ich bin angezogen von der Ästhetik des Subtilen und Unvollkommenen, von der Würde, die verletzliche Lebewesen und Dinge im Prozess der Veränderung ausstrahlen», sagt die Künstlerin. Malen ist für sie Selbst- und Welterkundung. In ihrem vielschichtigen Werk verhandelt sie Zustände von Wandel, Aufbegehren, Verbundenheit und Vergänglichkeit.
Momente der Veränderung
Ihre Motive findet sie in der Natur, in Geschichten unserer Alltagskultur, in ihrer Auseinandersetzung mit weiblichen Lebensentwürfen sowie in Versatzstücken der Kunstgeschichte. Dazu gehören Landschaften, Figuren und wiederkehrende Dinge wie ein rotes Auto, ein Sessel oder eine Vase, die die Malerin in einer atmosphärisch dichten Bildsprache in einem Moment der Veränderung und des Entschwindens festhält. Eine Schlüsselfigur ist die Infantin Margarita Teresa, das berühmte Motiv des spanischen Malers Diego Velázquez (1599-1660). Pfäffli transformiert die historische Figur und formt für sie selbstbestimmte Rollen: Einmal wird sie zur Vertreterin des Protest-Kollektivs Pussy Riot, ein andermal verwandelt sie sich vom passiven Modell zur aktiven Künstlerin.
Raum für eigene Assoziationen
Eine intensive, leuchtende, sinnliche Farbigkeit mit starken Kontrasten zeichnet die Werke aus, die von intimen, kleineren Arbeiten bis hin zu raumgreifenden Gemälden reichen. Referenzen an Pop, Literatur und Umgangssprache laden die Bilder überraschend neu auf, geben jedoch keine feste Bedeutung vor und lassen Raum für eigene Assoziationen. Dies gilt auch für den Titel der Ausstellung: «Sei schön und sei traurig». Er stammt, in abgewandelter Form, aus «Madrigal Triste», einem Gedicht aus «Les Fleurs du Mal» (1857) von Charles Baudelaire (1821-1867).
Zur Person
Sonja Pfäffli schloss ihre künstlerische Ausbildung an den Hochschulen in Zürich und Luzern ab. Nach langjähriger Tätigkeit als Dozentin und Lehrperson an diversen Institutionen konzentriert sie sich heute ganz auf ihr bildnerisches Werk. Ihre Arbeiten waren bereits in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz zu sehen. Sonja Pfäffli lebt und arbeitet in Zürich.
www.sonja-pfaeffli.kleio.com
VORSCHAU
Gruppenausstellung Creahm
6. Dezember 2026 - 9. Januar 2027
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